Da ich keinen Internetanschluss über Kabel/Telefon mehr habe, surfe ich wie bereits erwähnt über UMTS im Netz. Da ich jedoch auch mit meinem iPhone und meiner Playstation 3 online gehen möchte, habe ich mich auf die Suche nach einem UMTS-Router gemacht.

Die Preise für solche Geräte beginnen etwa bei 150€. Und auch eine AVM Fritz Box 7270 kostet gebraucht etwa 150€ – vielleicht auch etwas weniger. Da man mit einer Fritz Box viel mehr anstellen kann, als nur mit einem UMTS-Stick online zu gehen, habe ich mich für diese entschieden.

Hier eine Auflistung was man genau benötigt:

Und was soll ich sagen?

Man steckt den Stick in den USB-Port, gibt unter dem neuem Menüpunkt „Mobilfunk“ Pin und APN ein und schon läuft es 🙂 Ich benutze übrigens einen O2 Surf Stick (Huawei E169) und werde es bald mit einem Web’n’Walk Stick von T-mobile testen.

Eine gute Liste mit allen gebräuchlichen Zugangspunkten/APNs findet man im Wiki der MWconn-Software: APN-Liste

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Seit ungefähr einer Woche bin ich stolzer Besitzer des Google Handys G1. Auf der Suche nach vielen brauchbaren Apps bin ich nach kurzer Zeit schon auf ein erstes Problem gestoßen… Mein Android Market findet anscheinend nicht alle Apps, was ist da denn los? Unter Anderem gibt es bei mir scheinbar keinen Dogg Catcher oder Hello Aim.

Der Grund dafür ist, die Apps sind kostenpflichtig und dem deutschen Android Market damit noch vorenthalten. Noch in Q1 2009 sollen aber auch auf dem deutschen Android Market kostenpflichtige Apps angeboten werden. Trotzdem waren die nicht mehr verfügbaren Apps in ihren Beta-Versionen mal kostenlos und genau diese will ich haben… Wie funktioniert das?

Eigentlich gar nicht so schwer, beim G1 unter Einstellungen -> Anwendungen -> Unbekannte Quellen aktivieren und schon kann man Software auch von ausserhalb des Markets installieren.

Die gewünschte Datei (Format .apk) auf der SD Karte ablegen und mit einem File Browser öffnen. Der File Browser muss den „Package Installer“ unterstützen und schon kann die gewünschte App installiert werden, indem man sie einfach auswählt… Die Dateien müsst ihr euch natürlich erstmal runterladen aber für eine kostenlose App ist das denke ich nicht zu viel verlangt.

btw: Diese Apps werden auch auf dem interen Speicher des Geräts installiert.

Ein geeigneter File Browser wäre z.B. Linda File Manager.


Als ich heute mal wieder durchs Internet bin, habe ich eine nette Entdeckung für Nutzer eines UMTS-Sticks bzw. einer entsprechenden PCMCIA/ExpressCard gemacht.

Das gute Stück Software nennt sich MWconn (MWconn-Homepage) und spricht das UMTS-Gerät direkt an. Die Orginalsoftware vom Provider bzw. vom Hersteller wird nicht mehr gebraucht – lediglich die Treiber.

Zu der Software gibt es ein Wiki, bei dem man sich Beispielsweise die unterstützen Sticks/Karten anschauen kann. Ausserdem sehr interessant fand ich die APN-Tabelle, in der die Zugangspunkte für die einzelnen Provider aufgelistet sind.

Das Programm erstellt auf Wunsch selbstständig die erforderliche DFÜ-Verbindung mit allen korrekten Werten. Mein UMTS-Stick – ein O2 Surf Stick aka Huawei E169 wurde ohne zutun direkt erkannt. Pin und APN eingeben und speichern drücken – Hauptprogramm starten und lossurfen.

Was mich besonders erfreut, dass es möglich ist, eine Verbindung erst ab UMTS-Verfügbarkeit herzustellen – bei der Standardsoftware musste ich immer abwarten bis sich der Stick im UMTS-Netz eingebucht hatte. Für Prepaid-Surfer wird es interessant sein, das man sein Guthaben über die Software abfragen und gegebenenfalls aufladen kann.

MWconn bietet noch deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten, jedoch sind diese weit über meinem Wissen hinaus 🙂 Eins sei jedoch gesagt: Auch ohne spezielles Fachwissen kann man MWconn ohne Probleme einrichten und nutzen. Ich sehe es als absolut perfekte Alternative zu „Mobile Partner“, welches Standardmäßig beim O2 Surf Stick dabei ist.

Wer mehr wissen möchte, besucht die Homepage, schaut sich das Wiki an, oder liest die sehr ausführliche Bedienungsanleitung (Liegt im Zip-Archiv -> http://www.mwconn.com/mwconn.zip).


Bespin

13Feb09

Bespin 0.1 ist der neuste Prototyp aus dem Hause Mozilla.

Es ist ein Code Editor der sich sehr vielversprechend anhört und einiges an innovativen Neuheiten bietet. Hier ist auch ein Video auf englisch, für alle die sich das ganze mal genauer anhören will. Ansonsten gehe ich an dieser Stelle auf den neuen Editor etwas ein…

Zurzeit befindet sich das ganze noch in Kinderschuhen und es wird noch rum experimentiert aber nichts desto trotz sehr ansprechend.

Der Editor ist schlicht im Design und recht übersichtlich gestaltet.

Wie jeder brauchbare Editor besitzt er:

  • syntax highlighting (Java Script, HTML, CSS)
  • Undo / Redo
  • Line Numbers
  • Review im Browser
  • Import/Export von Projekten
  • Scrollbars

Auch bei großen Dateien lässt sich der Editor nicht aus der Fassung bringen und ist erstaunlich schnell; selbst das eingeben von Code in riesigen Dateien (im Video sind es 33000 Zeilen!!!) passiert in Echtzeit mit kaum Verzögerung.

So jetzt aber zum, meiner Meinung nach, wichtigsten Instrument. Die Files können von mehrern Usern gleichzeitig editiert werden und werden auch bei allen in Echtzeit aktualisiert. Das ist nichts neues und als prominentes Beispiel auch bei Google Docs implementiert aber in jedemfall hilfreich, besonders nützlich, da man auf andere Versionsverwaltung verzichten kann – außerdem sehr performant…

Als weiteres Feature gibt es eine Commandline, die einige Anweisungen unterstütz. Anweisungen können aber auch selber hinzugefügt werden.

Zu guter letzt gibt es noch ein so genanntes Dashboard, welches momentan nur als Filebrowser fungiert. Hat denke ich mal noch Potential…

Technisch ist das ganze in den meisten neueren Browsern lauffähig, HTML 5 ist aber vorrausgesetzt. Mit Hilfe des Canvas-Elements (HTML5) und Java Script werden all die Nettigkeiten wie die Scrollbar etc. umgesetzt.

Wer sich berufen fühlt das Ganze auszuprobieren muss sich nur kurz registrieren und kann dann schon los legen…


Ganz tolle Geschichte Apple…

Es gibt iTunes für Windows XP nur in der 32-Bit Version. Diese lässt sich auch installieren – wenn auch mit einer kleinen Warnmeldung zu Beginn. Lässt sich auch soweit scheinbar benutzen, nur nutze ich iTunes ausschließlich um mein iPhone zu befüllen… Und das geht mit dieser Version leider nicht.

Quitiert wird der Versuch mit der Meldung, doch bitte XP in der 32 Bit Version zu nutzen, beziehungsweise auf die 64 Bit Version von Vista zu wechseln.  Die Meldung lautet wie folgt:

Bitte schließen Sie dieses iPhone an einen Computer mit Windows Vista oder in einer 32-Bit-Version von Windows XP (Service Pack 2) an.“

Jetzt suche ich erstmal nach einer Lösung für das Problem und werde dann davon berichten 🙂